Wilderness Blog Post - Flüssigkeit

Wird dieser Verlust nicht ausgeglichen drohen Schwäche, Bewusstseins- Atem- Kreislaufstörungen. Bedingt hierdurch steigt die Gefahr von Kälte- und auch Hitzeschäden, dem Nierenversagen, des Kreislaufkollaps und im Endstadium der Keislaufstillstand.

Gilt Trinkwasser als Mangelware, ist das Verhalten der Situation und der vorhandenen Gegebenheit anzupassen!


Folgt man den allgemeinen Statistiken können jedoch 80% aller Reiseerkrankungen auf verunreinigtes Wasser (natürliche - menschliche Belastungen) zurückgeführt werden. Somit sollte speziell fragwürdige Flüssigkeit immer aufbereitet werden und natürlich auch mit Mineralstoffen angereichert werden, um die Körperfunktionen auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Die Flüssigkeit steht jedoch auch im Zusammenhang mit der Nahrung, denn zum Verdauen wird Flüssigkeit benötigt. Ist Trinkwasser somit Mangelware, sollte auch mit der Nahrung etwas kürzer getreten werden.

Ist kein Wasser vorhanden, sollte auch nichts gegessen werden, es sei denn in der Nahrung befindet sich ein hoher Flüssigkeitsanteil!


Als Möglichkeiten stehen das Grundwasser, Oberflächenwasser und einige weitere Alternativen. Unter Grundwasser verstehen wir versickertes Wasser, welches sich durch Gesteins- Erdschichten in der Tiefe angesammelt hat. In der Regel muss danach gegraben werden. Entsprechende Stellen wären bei auffallend grüner Vegetation, tiefen Taleinschnitten, lehmigen Hängen, am Fuß von Gefällen an trockenen Wasserläufen, ... . Es kann aber auch die Bodenfeuchtigkeit mit einer Sonnendestillationsanlage genutzt werden. Hierzu wird an einer ganztägig sonnigen Stelle ein Loch mit einem Meter Durchmesser und ungefähr 50 Zentimeter Tiefe gegraben. Daraufhin stellt man ein Gefäß in die Mitte des Lochs, legt eine Plane über darüber und beschwert sie an den Seiten und in der Mitte, so dass die Spitze einige Zentimeter über dem Behälter hängt. Die Bodenfeuchtigkeit wird sich an der Unterseite der Folie niederschlagen und in den Behälter tropfen. Die Ausbeute hängt natürlich vom Feuchtigkeitsgehalt des Bodens und der Temperatur ab. Sie kann jedoch erhöht werden, indem ungenießbare Flüssigkeit wie Urin oder Blut neben die Plane gekippt oder in die Grube gestellt oder geschüttet wird.
Oberflächenwasser bezeichnet die Flüssigkeit, die sich an der Erdoberfläche befindet. Diese ist auch intensiver den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass Grundwasser immer problemlos getrunken werden kann. Im Allgemeinen gilt: Je schneller ein Gewässer fließt, desto unbedenklicher ist es. In der heutigen Zeit sollte Oberflächenwasser jedoch entsprechend aufbereitet werden. Pflanzen, Insektenschwärme, Wildpfade, Tiere, Höhlen, Überhänge und Gesteinsspalten können dich zu deiner Wasserquelle führen. Gerade kleine Vögel fliegen in Bodennähe am Abend oder früh am Morgen zu Wasserstellen. Ebenso sind Bienen oder Ameisen ein Zeichen für eine nahe Wasserstelle.

Natürlich gibt es auch Pflanzen. Diese geben über ihre Blätter auch Flüssigkeit ab. Gerade dickfleischige Pflanzenteile können zerschnitten und ausgepresst werden. Beachte jedoch immer deren eventuelle Giftigkeit. Andererseits kann auch der Saft von Bäumen, speziell der Birken- oder Ahornsaft, zum Einsatz kommen.

Beobachte und beachte die Umgebung, sie wird dir schon sagen wo du Wasser finden kannst!


Reduziere jedoch immer die Gefahr durch kontaminiertes Wasser in Bedrängnis zu kommen. Als erste Wahl deiner Wasserquelle gelten schnell fliessende, hoch gelegene Gewässer, die nicht im Nahbereich einer Ortschaft liegen. Dies ist natürlich immer noch keine Sicherheit, aber schränkt schon vieles ein.

Doch welche Möglichkeiten bestehen Wasser aufzubereiten? Mehr dazu im nächsten Post!

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