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Jean Ufniarz



- Outdoor -
- Abenteuer -
- SURVIVAL -



Vom Verlassen der Home Zone
bis zum Wiederkehren!



INHALT
S. 12 01. Allgemeines zur Vorbereitung Planung, Vorbereitung und Training.
S. 23 02. Bekleidung und Ausrüstung Vom Wasserfilter zur Socke.
Survival - Trekking - Worst Case
S. 41 03. Psychische Aspekte Dein Kopf ist dein härtester Gegner.
S. 51 04. Wasser und Nahrung Von der Wasseraufbereitung, dem Jagen und Fallen stellen.
S. 107 05. Feuer Vom Aufbau, dem Zunder und der Flamme.
S. 118 06. Unterschlupf und Unterkunft Über die Basha zur Hängematte.
S. 131 07. Improvisation
Von Seilen zur Waschmaschine.
S. 153 08. Knoten und Bunde
Laschings und Hausfrauenknoten.
S. 160 09. Notsignale und Notrufe Von der Buschtrommel zum Cospas - Sarsat System.
S. 171 10. Orientieren Von Karte, Kompass aber auch Tierpfaden und den Gestirnen.
S. 198 11. Wetterkunde
Federwolken und Wetterfrosch.
S. 201 12. Der Gast Unterwegs
Riten und menschliches Verhalten.
S. 204 13. Katastrophen – Begegnungen Vom Erdbeben, zum Taifun bis zum Angriff der "Killerbienen".
S. 224 14. Selbstverteidigung
Konfrontation - Körperreaktion - Aktion.
S. 232 15. Reisen und Reisekasse Geldwerte Mittel, Tauschgeschäfte und Schwarzmarkt.
S. 235 16. Reiseandenken und Fotografie
Das richtige Bild zur richtigen Zeit.
S. 237 17. Verfolgt - Gesucht - Gefangen
Von der Jagd auf dich.
S. 243 18. Spezielles Von der Seenot bis zur Wüste.
S. 276 19. Anhang Nützliches Epilog Quellenangaben



05. FEUER

Feuer ist nicht nur ein Hilfsmittel um Nahrung zuzubereiten, Wasser aufzubereiten, sich zu wärmen, Insekten fernzuhalten oder uns vor Raubtieren zu schützen. Kleider können getrocknet, Gegenstände hergestellt und Notsignale abgegeben werden. Es beinhaltet zusätzlich auch einen psychologischen Effekt. Die Geborgenheit und die Stärkung der Moral sowie die Möglichkeit des Auftankens der Kräfte für den nächsten Tag. Feuer ist ein Multifunktionales Hilfsmittel, speziell in Notsituationen.
Um jedoch zu den Annehmlichkeiten eines Feuers zu kommen ist es meist ein weiter Weg wenn man nicht gerade über ein Feuerzeug, Streichhölzer, einen Magnesiumstarter oder andere Hilfsmittel verfügt. Jedoch muss man auch in Notsituationen nicht auf die Vorteile eines Feuers verzichten.

Lass dir Zeit und arbeite in Ruhe, Hetze bringt dir nichts, sie vergeudet nur Energie!

Unabdingbar für ein Feuer ist eine Zündquelle, brennbares Material sowie Sauerstoff und ein geeigneter Platz. Sind alle Komponenten vorhanden ist es unter entsprechendem Zeiteinsatz möglich ein Feuer zu entfachen. Da es allerdings nicht gerade aufbauend ist, wenn der Wind zuschlägt, der Brennmittelvorrat ausgeht oder der einsetzende Regen das Feuer zum Erlöschen bringt, ist die Vorbereitung das A und O. Starten wir somit am Anfang. Auch wenn es viele Möglichkeiten gibt ein Feuer anzulegen und aufzubauen, in der Verwendung entsprechen sie immer einem Koch- oder Wärmefeuer.
Beide Varianten werden, zur Konzentration der Wärmerichtung, entweder in eine sich nach unten verjüngenden Mulde gelegt oder zumindest mit Steinen umbaut, was auch den Funkenflug minimiert.

Dein „Feuerplatz“ sollte frei von brennbarem Material, trocken und windgeschützt sein!


Spezielle Vorsicht ist natürlich im Nadelwald und bei Heide- Moorböden bezüglich des sogenannten Wurzelbrandes geboten. Der sauerstoffhaltige Boden kann dazu führen, dass Feuer unter der Erde weiterglimmen und noch nach mehreren Tagen in der Nähe plötzlich wieder entflammen. Bei derartigem Boden muss der Untergrund mit einer feuerfesten Unterlage wie Kies, Sand, Schotter, Metall, Stein, grünen Stämmen, Fell oder Ähnlichem, welche mit einer Schicht Erde abgedeckt wird, versehen werden. Dies kann auch notwendig werden wenn, auf einer Schneeschicht, gefrorenem - morastigem Boden, feuchtem Untergrund oder bei schlechtem Wetter ein Feuer errichtet werden soll. Zusätzlich sollte auch die aufsteigende Wärme und eventuell der Rauch beachtet werden. Sie können leicht, unter schneebedeckten Bäumen, zu einer kleinen Lawine führen. Ein sogenanntes Regendach, je nach Größe des Feuers bis zu 80 Zentimeter darüber und mit Grassoden oder Tannenzweigen abgedeckt, schützt das Feuer nach oben und verteilt den Rauch. Zusätzlich kann auf ihm auch nasses Holz oder Geschirr getrocknet werden. Schliesst man die Seiten, ist die Räucherkammer schon fertig. Wird das Feuer so angelegt, dass immer ein leichter Windzug einströmt, ist das Entzünden und das Unterhalten ein Kinderspiel, jedoch steigert sich auch der Brennstoffverbrauch. Mithilfe eines Reflektors lässt sich die Wärmerichtung deines Feuers sogar steuern und die Wärmeleistung optimaler ausnutzen. Dieser besteht aus einer, idealerweise glatten „Wand“, welche die Wärme des Feuers in eine bestimmte Richtung bringt, gleichzeitig als Wind- Wetterschutz dient und eine Lagerungs- Trocknungsstelle für unser feuchtes Holz darstellt. Jedoch nicht nur dein Reflektor, auch eine Feuerunterlage aus Sand und deine Steinumrandung, führt zu einer langzeitigen Abgabe von Wärme. Zusätzlich kann nasses Holz auf ihnen getrocknet werden und wir haben auch schon eine Arbeitsfläche zum Kochen sowie Koch- Backsteine. Vielleicht nimmst du sie aber auch mit in die Unterkunft um diese zu beheizen. Jedoch können nicht alle Steine in Verbindung mit Hitze genutzt werden. Ist in diesen Feuchtigkeit eingeschlossen, sind sie nicht für dein Feuer geeignet, da beim Platzen der Steine, durch die kochende Flüssigkeit, schwere Verletzungen entstehen können. Verwende niemals hohl klingende, rissige, abblätternde oder weiche Steine! Vermeide es die Feuerstelle direkt in der Behausung zu betreiben oder sorge für einen guten Abzug und eine entsprechende Grösse deiner Unterkunft! Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist kein Spass!

Nutze das Feuer mit seinen Vorteilen in Kombination mit denen des Shelters!


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Outdoor Abenteuer Survival
Wilderness Basics

Zielgerichtete "Ausbrüche" aus dem Alltag sind meist von Vorbereitung gesäumt. Doch wie planen und absichern, und was ist mit plötzlich eintretenden Notfällen, oder noch schlimmerem? Das GPS fällt aus, im Wald verlaufen, eingeschneit auf der Silvesterhütte, ein Ausrüstungsverlust, ein Sturz im Gebirge, ein Einbrechen ins Eis, ein Kentern mit dem Kanu oder Sturmfluten und Überschwemmungen, Lawinen, ... Vielleicht bist du nicht einmal Schuld an deiner Situation, doch du bist betroffen! Bis staatliche Hilfe anläuft und dich aus deinem Dilemma befreit, wenn überhaupt, dauert es und für Vorsorge ist es jetzt zu spät! Bist du in der Lage dir und auch anderen zu helfen? Was ist mit dem Grundwissen im Outdoor? Kannst du eine Karte lesen? Den Kompass nutzen oder dich an den Sternen orientieren? Feuer ohne Hilfsmittel starten? Kennst du internationale Notsignale? Hast du deine Tour geplant? Kannst du Entscheidungen treffen die auch andere betreffen? Wie stark bist du im Improvisieren? Kannst du eine Unterkunft bauen? Kannst du Prioritäten setzen und kennst du essbare Pflanzen? Outdoorskills, sowie Planungslisten und Übungseinheiten erwarten dich.

Paperback / 352 Seiten / ISBN: 978-3-7528-9576-6 / Verlag: Books on Demand / Erscheinungsdatum: 09.11.2018 / Sprache: Deutsch / Farbe: Nein / E-Book / ISBN: 978-374-818-779-0

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