Wilderness Blog Post - Unterschlupf / Unterkunft

Entsprechend wird mehr oder weniger Zeit benötigt um einen Erfolg aufzuweisen. Denke hierbei jedoch immer an das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Mache es dir einfach. Verschaffe dir erst einen Überblick und Suche dir den besten Lagerplatz in der Umgebung heraus. Vielleicht begnügt man sich ja schon mit dem Felsvorsprung oder einem Baum, vielleicht gibt es aber auch einige Meter weiter im Fels eine Höhle.

Nutze sämtliche vorhandenen Gegebenheiten in der Umgebung aus, bevor du Zeit und Energie in irgendwelche Konstruktionen verschwendest!


Grundsätzlich schläft man besser wenn es gemütlich ist und gerade in einer Notsituation ist der Schlaf wichtig! Somit sollte auch der Lager- Bauplatz nach Möglichkeit gewissen Ansprüchen genügen.

- Eben, trocken, Wind und wettergeschützt.
- Keine natürlichen Gefahren
- Trocken, flutungs- feuersicher
- Offen und in der Regel sonnig mit Eingang gegenüber der Wetterseite.
- Luftzufuhr muss gewährleistet sein.
- Benötigtes Material im Nahbereich

In Abhängigkeit der Umgebung sind die Materialmöglichkeiten (Holz, Grasnarben, Erde, Moos, Rinde, Steine, Blätter, Schnee, Eis, Sand sowie Gewächs aber auch herumliegender "Müll") zum Bau, sowie die Unterschiedlichen Witterungseinflüsse (Temperaturschwankungen, starke Wetterumbrüche, lebensbedrohliche Witterungs- Naturbedingungen, bedrohliche Tierwelt) und Erfordernisse sehr vielfältig. Nutze jedoch nach Möglichkeit zur Improvisation keine Ausrüstungsteile die noch anderweitig benötigt werden.

Zum
Notunterschlupf, welcher nur für wenige Stunden oder Tage genutzt werden soll kommen überspannte Gräben, Felsvorsprünge, Ruinen, Felsspalten heruntergebogenes dichtes Astwerk oder anderweitiges Flechtwerk zum Tragen.

Je dichter, desto trockener und isolierender!


Für eine
Notunterkunft ist meist etwas mehr Zeit nötig und erforderlich. Bedenke hierbei auch den Vorteil eines Notausganges. Nicht nur um immer eine schnelle Fluchtmöglichkeit zu besitzen, sondern auch um durchzulüften. Versieht man den Eingang zusätzlich mit einer Schleuse, kann auch bei schlechtestem Wetter kein Wind oder Regen eindringen. Natürlich vorausgesetzt man hat gut gebaut oder eine dementsprechend natürliche Gegebenheit aufgetan und ausgebaut. An der Außenseite bietet sich eventuell ein kleiner Wassergraben an, welcher von der Unterkunft wegführt und tiefer wird. Dieser hat die Aufgabe Wasser von der Unterkunft abzuleiten. Wird in der Unterkunft ein Feuer betrieben muss auch für einen Abzug gesorgt werden, sonst grüßt die Kohlenmonoxidvergiftung. Eine erhöhte Schlafposition um die aufsteigende Wärme auch nutzen zu können würde sich dann ebenso anbieten. Und wer Fenster wünscht, sollte diese nach dem Verlauf der Sonne richten, um das Licht entsprechend nutzen zu können. Der Küchenbereich, der Wasserstellen-, der Hygiene- und auch der Toilettenbereich sollte ausserhalb des Lagerplatzes liegen und sinnvoll aufgebaut sein.

Deine
Dauerunterkunft über Wochen oder Monate, vielleicht auch für Immer sollte natürlich auch die kommenden Jahreszeiten überstehen, und das nicht nur einmal. Der Wechsel von der Not- in die Dauerunterkunft gestaltet sich jedoch meist fließend. Dein Umbau sollte niemals zu spät geschehen! Was ist mit dem Brennholz- und dem Nahrungsvorrat, der Wärmedämmung, dem Wasserspeicher, der Toilette und der Küche sowie einem Lagerraum. Manchmal ist es auch sinnvoll, ein Sommer- sowie ein Winterquartier einzurichten, um Nachteile in den verschiedenen Jahreszeiten auszugleichen. Unter einigen Abstrichen, wie beispielsweise dem Geruch, sowie deiner Mehrarbeit, kann die Toilette sowie der Küchenbereich bei langem Aufenthalt auch an der festen Langzeitunterkunft integriert werden. Es sollte jedoch kein Tier angezogen oder das Trinkwasser verseucht werden.

Ob jetzt auf dem Boden oder dem Wasser, über dem Boden, als Baumstand, unter dem Grund oder in der Luft, beispielsweise direkt am Fels, gebaut wird, ist eine Frage der Vorliebe, des Nutzens, des verfügbaren Materials und vor allem der Gegebenheiten.

Nur das Einfachste funktioniert, und denkt an das Kosten-Nutzen-Verhältnis!


Bei allen Unterkunftsmöglichkeiten muss aber bedacht werden, dass je größer die Schnuckelecke, desto mehr Brennmaterial wird für das Beheizen benötigt.

Baue somit so klein wie möglich aber so groß als nötig!


Doch welche Möglichkeiten bestehen in Notsituationen Benötigtes zu Improvisieren und welche Grundmaterialien stehen dir in der Regel zur Verfügung? Mehr dazu im nächsten Post!

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